Dirk Stubning

dirk-stubning

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8.10.1976
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01.04.2010

 

Grabrede Dirk Stubning

Liebe Angehörige, liebe Freunde!
Wir haben uns heute versammelt, um gemeinsam von
DIRK STUBNING
Abschied zu nehmen, der sich bereits auf seiner letzten großen Reise befindet.
Es gäbe viel zu sagen über Dirk, doch Dirk war selbst nicht der Mensch für große Worte, deswegen werde ich mich auch – hoffentlich in seinem Sinne – kurz halten.
Dirk Stubning war ein besonderer Mensch, der mit viel Geduld und Gleichmut schwierige Phasen durchlebt hat. Er war sehr hilfsbreit und hat die Belange anderer oft vor seine eigenen gestellt. Er war zur Stelle, wenn man ihn brauchte.
Dirk liebte das Leben und hatte viele Pläne. So wollte er z.B. im Ausland arbeiten und dort ein neues oder anderes Leben beginnen. Wenn er etwas wollte, hat er viel Zeit und Energie investiert, um seine Vorhaben zu realisieren.
Dirk hatte es auf der anderen Seite nicht immer leicht und seine Vergangenheit hat ihn auch immer wieder eingeholt.
Ich kannte Dirk seit über 5 Jahren und durfte ihn erst in den letzten Monaten noch sehr viel besser kennenlernen.
Dirk war seit vielen Jahren hiv-positiv und dadurch schwer krank. Es ist ihm sehr schwer gefallen, dies zu akzeptieren und oft hat er das Wissen um seine Erkrankung verdrängt. Er hatte große Sehnsucht nach einem ganz normalen Leben. Dirk hat kaum geklagt, auch wenn es ihm schlecht ging, er hat vielmehr die Ablenkung gesucht als im Klagen aufzugehen.
Leider hatte sich sein Gesundheitszustand in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert, er lag lange im Krankenhaus, wo er auch entschlafen ist.
In Ehrendem Gedenken, lieber Dirk, diese Worte für Dich:
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt dennoch, wenn es langsam dunkel wird!
Lieber Dirk, ich will weiter gar nicht mehr viel sagen, als:
Du wirst unvergessen bleiben und gute Reise ins Land des Morgensterns!
Wir möchten nun noch ein Stück von den Skorpions spielen, einer der Lieblingsbands von Dirk. Das Stück heißt passenderweise: Send me an Angel